Hygiene > Produktupdate "Anschluss Kühlkreislauf"
Markterfolg
Das Produkt wurde erfolgreich im Markt platziert.
Hemmnisse
Relevante Hemmnisse sind nicht bekannt.
Treiber
Der hohe Kostendruck im Gesundheitswesen fördert die Bewertung von Kosten bei Neuinvestitionen über die reinen Anschaffungskosten hinaus. Die Berechnung von Betriebskosten (auch über mehrere Jahre) für die Beurteilung der Wirtschaftlichkeit eines Angebotes fördert das Interesse an längerfristigen Einsparpotenzialen. Auch im laufenden Betrieb der Sterilgutaufbereitung spielen die Betriebskosten durch den Verbrauch an Kaltwasser eine große Rolle, so dass bei einer kurzen Amortisationszeit die Bereitschaft zur Optimierung groß ist.
Kosten-/Nutzen-Analyse
Die Einschätzungen treffen nach wie vor weitgehend zu. Eine höhere Marktdurchdringung als angenommen konnte bei der Gruppe der Altgeräte nicht erreicht werden, da viele Sterilisatoren in kurzer Zeit entsprechend umgerüstet wurden. Bei den nicht umgerüsteten Geräten wurde wegen Problemen bei den baulichen Vorraussetzungen oder wegen einer absehbaren Stillegung der Geräte darauf verzichtet. Bei Neuanlagen wurden seit dem Sommer 2006 ca. 100 Sterilisatoren der Fa. MMM im Bereich der Aufbereitung von Medizinprodukten mit einem Anschluss an einen Kühlkreislauf ausgerüstet.
Die Medienkosten haben sich im Durchschnitt deutlich erhöht. Durch zwischenzeitlich sehr hohe Rohstoffkosten verteuerte sich parallel dazu jedoch auch die Herstellung der eingesetzten Bauteile.
Alternative Verfahren
Eine neuere Produktgeneration ist derzeit nicht verfügbar.
Sonstige Neuerungen
Das Produkt wurde in Bezug auf die eingesetzten Bauteile weiter optimiert. Heute wird ein höherwertiger Kondensator eingesetzt. Dieser bietet neben anderen Vorteilen für den Sterilisator auch eine höhere Leistung bei der Energieübertragung an den Kühlkreislauf. Dadurch wird sichergestellt, dass die Einsparung an Kaltwasser nicht 90-95% beträgt, sondern immer mindestens die 95% einhält bzw. diese sogar meist überschreitet. Das System hat sich mittlerweile als Stand der Technik etabliert.
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