Einsparpotenzial Medizintechnik

ZVEI – Zentralverband Elektrotechnik- & Elektronikindustrie e.V.

Der ZVEI ist die ordnungs- und wirtschaftspolitische Instanz der deutschen Elektrotechnik- und Elektronikindustrie und trägt mit seinem Engagement zur Weiterentwicklung des wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Rahmens in Deutschland und Europa bei.

Seinen über 1600 Mitgliedsunternehmen bietet der ZVEI das zentrale Forum für ihre Meinungsbildung sowie eine kompetente Interessenvertretung gegenüber Politik, Gesellschaft, Kunden und Wertschöpfungspartnern. Durch Regelsetzung, Standards und Normung sowie deren Durchsetzung im Wettbewerb unterstützt der ZVEI seine Mitglieder dabei ihre Innovationen marktfähig zu machen.

An der Nahtstelle zwischen Politik, Institutionen, Unternehmen und Märkten leistet der ZVEI Hilfestellung durch technologie- und marktorientierte Serviceleistungen. Dazu gehört, im Dialog mit der Öffentlichkeit über aktuelle Entwicklungen und Positionen der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie zu informieren.

ZVEI-Fachverband Elektromedizinische Technik

Der Fachverband Elektromedizinische Technik umfasst derzeit mehr als 80 innovative Mitgliedsunternehmen, die in Deutschland mit rund 23.000 Beschäftigten einen jährlichen Umsatz von circa 1,1 Milliarden Euro erzielen. Gut zwei Drittel der Produkte der Mitgliedsunternehmen des Fachverbandes sind jünger als 3 Jahre. Der Aufwand für Forschung und Entwicklung liegt im Branchendurchschnitt bei 8 bis 10 Prozent des Umsatzes. Dieser Wert liegt deutlich über den F+E-Aufwendungen im Verarbeitenden Gewerbe insgesamt.

Mit ihrer hohen Innovationsrate bei Systemen der Bildgebung oder der Medizinelektronik unterstützen die Mitgliedsunternehmen des ZVEI-Fachverbands Elektromedizinische Technik das Ziel einer langfristigen Sicherung der Qualität und der Effizienz des Gesundheitsmarktes. Zunehmend tritt in der Gesundheitsversorgung anstelle der produktbezogenen Sichtweise bei der eingesetzten Technik ein Prozessdenken entlang der Versorgungskette. Der gezielte Aufbau einer flächendeckenden, vernetzten Gesundheitsinfrastruktur führt zu einer Optimierung der Prozessabläufe in der Gesundheitsversorgung und wird Basis für ein umfassendes Gesundheitsmanagement.

Das Prozessdenken ist auch Ansatz der vom Fachverband unterstützten erfolgreichen Initiative „Integrating the Health Care Enterprise (IHE)“. Dabei stehen die Interoperabilität von Produkten verschiedener Hersteller und - in Abstimmung mit Medizinern - die Anpassung von technischen Prozessen an die Erfordernisse des klinischen Alltags im Mittelpunkt.

Die Integration und Vernetzung elektromedizinischer Systeme bei gleichzeitig steigender Komplexität der Einzelgeräte steigert dabei die Anforderungen an die medizinischen Anwender. Um deren Kenntnisstand zu den Einsatzmöglichkeiten und Potenzialen der Geräte auf höchstes Niveau zu bringen, bieten Hersteller umfassende Beratungs- und Schulungsleistungen an.